Montag, 4. Januar 2016

Entwarnung: ARD-Flachpop vielleicht nicht ursächlich für Ohrenbluten.

Plärr am bizarren Rheim. Die Toten Hosen? Britney Spears? Obacht! Sie hören gerade eine ARD-Popwelle. Was sollten Sie tun? Wenn Sie sich noch bewegen können, versuchen Sie den Ausknipsknopf Ihres Radios zu erreichen. Meist lässt die lähmende Wirkung bereits Stunden nach dem Abschalten ein wenig nach.

Falls Sie im Auto sitzen, fahren Sie sofort rechts ran. Sie dürfen jetzt mindestens 90 Minuten nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Öffnen Sie unbedingt die Fenster, am besten sämtliche Wagentüren. So entweichen die debilisierenden Popwellen und krallen sich nicht in Ihre Polster. Sorgen Sie dafür, dass der Wind reichlich auch durch den Fußraum Ihres Fahrzeugs fegt. Flach-Wellen nisten gern in Fußmatten. 

ARD-Pop-Endlos-Schleifen gesundheitssschädlich? Oder einfach nur ein Riesen-Ärgernis
Gesunde Ohren, klarer Blick. ARD Pop-Endlos-Seichten und -Brutalen in Afrika noch unerhört.

 

Ohrenbluten und Poppampe. Ein kausaler Zusammenhang?


Zu dieser Thematik der Flachpop- und Ebola-Experte von Skurrilen.de: "Tatsächlich wird in Einzelfällen von, teils kräftigem, Ohrenbluten, berichtet. Doch der kausale Zusammenhang ist unter Epidemiologen umstritten. Möglich wäre, dass die öffentlich-rechtlichen Pop-Radio-Wellen nur mittelbare Ursache sind. Weil die Abwehrkräfte der Hörerin und des Hörers von ihnen zuvor gravierend geschwächt wurden. - Das macht es zwar nicht besser. Aber anders."

Wie eine Neutronenbombe zur Verstandes-Kontrolle. 


Unser Experte weiter:  "Flachpop wurde im Kalten Krieg entwickelt. Er wirkt wie eine Neutronenbombe auf den Verstand. Äußerlich scheinen die Hirnregionen unbeschadet. Und tatsächlich, Flachpop-Geschädigte können noch atmen, Hamburger verdrücken und SUVs leasen. Sie wurden sogar in Hollywood-Blockbustern gesichtet. Doch unter der Oberfläche zermürben die Flachpop-Wellen die graue Masse. Dem Hirn wird lebenswichtiges Collagen entzogen. Die Geschmeidigkeit der einzelnen Neuronen und der gesamten Hirnfalten schwindet. Neurologen sprechen von Gehirn-Verbröckelung.“ 

Allgemeine Verflachung untermalt von hirnlosem ARD-Pop-Gedudel.


"Ein schöner Nebeneffekt für den Flachpop-Radiosender ist übrigens, dass die weitere Verflachung des Programms, insbesondere der Nachrichten, nicht weiter auffällt. Ein abwechslungsreiches, verschiedene Musikrichtungen und -stile aufnehmendes Musikprogramm lädt zum Denken ein. Solcherlei Programm entfaltet progressive Wirkung. Durch Flachpop dagegen merken die Hörer gar nicht, dass „ihre“ sogenannten Informationen heute primär von der NSA, den Regierungen und natürlich der Rüstungslobby kommen. Entschuldigung, die Bankenlobby hätte ich fast vergessen.“ 

Erstaunlich, wer diese „Musik“ moderiert?


"In der Tat, es verwundert! Allerdings könnte es sein, dass hier mithilfe von Vocodern und sonstigem technischem Equipment, Jugendlichkeit der Moderatoren nur vorgegaukelt wird. Von der Musik her, würde jeder wohl eher Methusaleme vermuten."

Brutalisierung weiterer Effekt des Gutmenschen-Funks. 


"Nebenbei kann die Brutalisierung voran getrieben werden. Mitempfinden für andere soll zerstört werden. Denn Mitgefühl passt nicht zum Turbo-Kapitalismus, nicht zu Guantanamo-Folter und zum permanenten Drohnenkrieg. Lesen Sie ein wenig George Orwell und Aldous Huxley. Und danach hören Sie sich einmal den Song „Hier kommt Alex“ von den Toten Hosen an. Der ist fester Bestandteil etlicher Pop-Seichten, die öfters wohl besser als Pop-Brutalen zu bezeichnen wären."

Gibt es einen Test? 


"Nun, wenn Sie zu Britney Spears wippen. Dann könnte es schon zu spät sein."

Bild: Pixabay; eingestellt von Sponchia | Text: rw

Skurrilen.de wünscht: Skurrilen Tag! Und verlinkt auf den Wikipedia-Artikel zur Durchhörbarkeit von Radioprogrammen.


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